ASV Rimpar – Rhönradturnen

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    Termine für Saison 2017

    Landesklasse

    03.06.-10.06.2017 Internationales Deutsches Turnfest
    1.07.2017 Bayernpokal
    8.07.2017 1. Rundenwettkampf Unterfranken
    07.10-08.10.2017 Talentsichtung mit Qualifikation zum DC
    21.10.2017 2. Rundenwettkampf Unterfranken
    11.11.-12.11.2017 Deutschland Cup und DVMM
    18.11.2017 3. Rundenwettkampf Unterfranken

    Bundesklasse

    03.06.-10.06.2017 Internationales Deutsches Turnfest
    15.07.2017 Kadertraining (voraussichtlich)
    24.09.2017 Süddeutsche VMM
    21.10.2017 Kadertraining (voraussichtlich)
    25.11.2017 Kadertraining (voraussichtlich)

Rhönradturnen in Rimpar 1956-2016

Rhönrad in Rimpar 1956 – 2009

Rhönrad –  eine Sportart, die bereits kurz nach ihrer Erfindung durch Otto Feick auch in Rimpar ihren Einzug hielt und aufgrund der von ihr ausgehenden Faszination begeistert aufgenommen wurde.  Seither sind die Rhönradturner und ihre „eisernen
Räder“ fester und traditionsreicher Bestandteil der Rimparer Sportszene.

Wenngleich auch die schweren Zeiten zwischen 1933 und 1945 das Rhönradturnen zum Erliegen brachten, so rollten doch ab 1948 auch in Rimpar die Räder wieder, und am 1. April 1956 wurde die Rhönradturnabteilung des ASV Rimpar 1894 e. V. gegründet. Aller Anfang ist schwer und so waren auch hier größte Anstrengungen nötig, um die auftauchenden finanziellen und materiellen Probleme zu lösen. Trotzdem schafften es die Verantwortlichen, Trainer und Aktiven schon bald, die noch junge Abteilung zur erfolgreichsten in der gesamten Bundesrepublik werden zu lassen.

In den 60er und 70er Jahren gewannen die Rimparer Rhönradturnerinnen und Rhönradturner um Trainer Rudi Beck insgesamt 22 Deutsche Einzelmeisterschaften und 4 Deutsche Mannschaftsmeisterschaften. Die beispiellose Erfolgsserie begann 1964 mit der 1. Deutschen Jugendmeisterschaft für Erich Göbet und endete erst 12 Jahre später mit dem Erfolg von Rudi Göbet bei den Deutschen Einzelmeisterschaften.

Für ihre Siege in der Klasse der Jugend bzw. der Aktiven erhielten die Meisterschaftsnadel des DTB in Gold:

Erich Göbet            7x   1964 – 1972

Rudi Göbet             5x   1967 – 1976

Alois Weckesser     4 x   1965 – 1968

Norbert Fischer       2x   1970 und 1972

Elvira Rossdeutsch 1966

Margarete Becker    1967

Fredy Straub           1971

Marianne Issing       1974

Bis Mitte der 70er Jahre hatten jedoch praktisch alle der so überaus erfolgreichen Turnerinnen und Turner ihre Turnschuhe an den berühmten Nagel gehängt und sich sowohl aus dem Wettkampfsport wie auch aus der Abteilung verabschiedet. Zur gleichen Zeit übergab auch Rudi Beck, der die Rhönradturnabteilung 20 Jahre lang mit großem Erfolg geleitet hatte, die Abteilungsleitung an seinen bisherigen Stellvertreter Willi Pfaffenzeller. Somit stand die Abteilung 1976 vor einem kompletten Neubeginn.

Anfang der 70er Jahre ergab sich auch auf dem Gebiet des Rhönradturnens eine entscheidende Neuerung – die Einführung der Beschichtung der Rhönräder mit PVC-Material. Diese revolutionäre Maßnahme brachte eine Entwicklung ins Rollen, die bis heute noch nicht abgeschlossen ist. Plötzlich eröffneten sich den Turnerinnen und Turnern neue und ungeahnte Möglichkeiten.

Statik und Kraft wichen der Dynamik und Akrobatik, Kreativität und Ästhetik führten das Rhönradturnen in neue Dimensionen. Der Reiz des Neuen beflügelte auch die Rimparer Rhönradturner um Willi Pfaffenzeller und so schaffte man es, trotz des Neuaufbaus der Abteilung den Anschluss nicht zu verlieren. In Bayern gehörte man weiterhin zur Spitze, was die gewonnen Bayerischen Meistertitel in den Jahren zwischen 1976 und 1986 belegen:

1978 Wilfried Bausenwein, 1985 Andreas Emmerling,

Bayerischer Mannschaftsmeister 4x in Folge von 1978 bis 1981

Auch bei Deutschen Meisterschaften waren gute Platzierungen zu verzeichnen. Doch ein Titelgewinn blieb verwehrt.

Das Jahr 1986 brachte eine positive Wende für den Trainingsalltag der Rhönradturnabteilung, denn mit der Einweihung der neuen Dreifachsporthalle verbesserten sich die Rahmenbedingungen schlagartig. Die Abteilung erlebte 1986 jedoch nicht nur eine Umwälzung der äußeren Bedingungen, sondern auch einen Wechsel in der Abteilungsleitung. Willi Pfaffenzeller legte die Aufgaben der Abteilungsführung in die Hände von Günter Fischer und auch auf die anderen Posten rückten junge und engagierte Kräfte nach. Somit stand die Abteilung nach nur 10 Jahren vor einem erneuten Umbruch.

Aufgrund des erhöhten Raum- und Zeitangebotes durch die neue Halle und dank vieler junger Übungsleiter, die Willi Pfaffenzeller aus dem Kreis der Nachwuchsturner herangezogen hatte, konnte die Abteilung ihr sportliches Angebot um eine Erwachsenen-Gymnastikgruppe und um eine  Kindergartengruppe erweitern. So erhöhte sich die Mitgliederzahl der Rhönradturnabteilung innerhalb von wenigen Jahren  um etwa 100 % auf  160 Mitglieder. Diese Zahl hat auch heute noch Bestand.

Die neue Dreifachsporthalle bot darüber hinaus endlich den langersehnten Rahmen zur Austragung überregionaler und nationaler Meisterschaften, deren Reigen am 10.Mai.1986 mit den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Landesturnverbände eröffnet wurde. Neben zahllosen Wettkämpfen und Meisterschaften auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene, bei denen der ASV als Ausrichter tätig war, gab es auch „Highlights“ der besonderen Art.

Zum einen führte die Abteilung die „Internationale Sportgala“ 1989, zum anderen den „Qualifikationswettkampf zu den Europameisterschaften“ 1994 durch.

Außerdem gelang der Anschluss an Bayerns Eliteturner nahtlos. Bayerische Meistertitel zwischen 1986 und 1995 holten Marco Schmitt, Silvia Pfaffenzeller, Alexandra Scholz, Kerstin Müller, Bianca Hadasch und Stefanie Keidel nach Rimpar.

1992 war es endlich soweit, nach 18 Jahren  gab es endlich wieder einen Deutschen Meistertitel für eine Rimparer Rhönradturnerin.  Kerstin Müller wurde bei den Meisterschaften in Ramstein souverän Deutsche Schülermeisterin. Die Freude war riesengroß.

Die Renaissance des Rhönradturnens selbst, eingeleitet durch die Beschichtung der Räder Anfang der 70er Jahre und die enorm gestiegenen Anforderungen aufgrund der neuen Wertungsbestimmungen (Katalogisierung der vor allem neuen Übungen in A-, B-, C-  und D-Teile, sowie die getrennte Bewertung von Schwierigkeit und Ausführung) Anfang der 90er Jahre, erforderte sowohl von den Übungsleitern als auch von den Aktiven auf allen Gebieten vermehrten Einsatz und Trainingswillen.

Gleichzeitig begannen die ersten Bemühungen, das Rhönradturnen überall in Deutschland und im Ausland bekannter zu machen. 1990 wurden die ersten offiziellen Europameisterschaften ausgetragen. Auch im nationalen und internationalen „Showbuisness“ wurde das Rhönrad immer bekannter und beliebter. Bei verschiedenen „Events“ rollen seither die Räder mit Musik, Licht, Kostümen und mitreißenden Choreographien – und von Anfang an waren  Rimparer Rhönradturner mit dabei. Sogar auf der glitzernden Bühne von „Holiday on Ice“ war  der Rimparer Günter Fischer mit seinem mit Spikes bestückten Rhönrad ein gefragter Star und tourte durch Europa und Mexiko.

Die Jahre 1996 bis 2009:

Nach 10 Jahren erfolgreicher Abteilungsleitung  verließ Günter Fischer aus beruflichen Gründen Rimpar und  die Abteilung musste 1996 eine weitere Umstrukturierung verkraften. Erstmals in der Geschichte des Rimparer Rhönradsportes übernahmen mit Tamara Schömig und Elfi Reuther Frauen die Führung, um die Geschicke der Abteilung zu lenken.

Die sportliche Entwicklung im letzten Jahrzehnt ist eine andere als in den Jahrzehnten zuvor. Die Messlatte bei den Meisterschaften liegt sehr hoch. Immer weniger Turner/innen können den Anforderungen der Bundesklasse, also der höchste Turnklasse, genügen. Denn außer Talent ist eine große Portion Ausdauer und Zeit (mindestens 3x pro Woche jeweils 2-3 Stunden) nötig, wenn man auf dieser Ebene Schritt halten will.

Durch die Gründung des Internationalen Rhönradverbandes und der Einführung von regelmäßigen Weltmeisterschaften nahm auch die sportliche Entwicklung einen anderen Verlauf als in den Jahrzehnten zuvor. Schließlich musste ein Konsens mit den anderen Nationen gefunden werden, auch wenn Deutschland die Vorreiterstellung inne hatte.

Sprung in der gesamten Bundesklasse – also auch für die Mädchen – war eine der neuen Richtlinien und eine große Aufgabe. Weitere Disziplinformen wie z. B. die „Powerbahn”, „Baukastenkür”oder „Musikkür“ wurden über viele Jahre experimentiert.

Die Veränderungen in der Bundesklasse zog Kreise, so dass auch die zweite Turnebene, die Landesklasse, betroffen war. Um mit all diesen Entwicklungen Schritt halten zu können, war eine Umgestaltung des kompletten Trainingsbetriebes nötig. Dank des großen Engagement seitens der Leitung, des Trainerteams und auch der Turner/innen, konnte dies bewältigt werden und bewirkte auch einen Aufwärtstrend.

1997 wurden die Rundenwettkämpfe des Bezirk Unterfanken um den Otto-Faber-Gedächtnispokal neu strukturiert und in  Altersgruppen aufgeteilt. Seit dem nimmt der ASV Rimpar sehr erfolgreich teil und erringt bis dato jedes Jahr erste Plätze.

2002 wurde Janet Groschup Turnfestsiegerin. Im gleichen Jahr wurde der 1. World-Team-Cup im Rhönradturnen ausgetragen und das in der Rimparer Dreifachsporthalle.

Wir erlebten eine Veranstaltung der Superlative, gekrönt vom Sieg der Deutschen Mannschaft, der Janet angehörte. Somit ist sie bis heute die einzige Welt-Cup-Gewinnerin des Vereins.

2006 holte Isabell Büttner sowohl bei den Bayerischen als auch bei den  Süddeutschen Jugendmeisterschaften Gold. 2007 durfte sie an den Juniorenweltmeisterschaften teilnehmen. In der Erwachsenenklasse wurde sie 2009 Bayerische Meisterin.

Landesklasseturnerin Katharina Reitzenstein gewann im Jugend-, später im Erwachsenenbereich 3x den Bayernpokal (2005-2007) und wurde 2005 beim Deutschen Turnfest in Berlin Turnfestsiegerin. 2008 wechselte sie in die Bundesklasse.

Weitere Gewinner des Bayernpokal: 2006 Regina Baumann (Jugend), 2007 Jana Schuppert (Schüler), 2008 Lena Fuchs (Erwachsene)

Erfreulicherweise drehte sich diese Erfolgsspirale immer weiter empor und erlebte 2009 ihren bisherigen Höhepunkt.

Markus Büttner präsentierte sich ab 2003 in guter Form. Er schnupperte bei den Bayerischen Meisterschaften „Höhenluft“ auf dem obersten Siegertreppchen und gab diesen Platz für lange Zeit nicht mehr her. Furore machte er 2005 mit dem Gewinn des Deutschen Meistertitels in der Schülerklasse.  2008 und 2009 wurde er Süddeutscher Jugendmeister und 2009 noch 3-facher Deutscher Jugendmeister.

Noch eine Stufe höher – auf internationaler Ebene – gab er 2007 sein Debüt und holte sich bei den Weltmeisterschaften der Junioren in Salzburg überraschend die Silbermedaille in der Einzeldisziplin Spiralerollen.

2009 bei der WM in Baar galt er als Favorit für den Titel…und er wurde dieser Rolle gerecht. Markus Büttner ist Weltmeister im Mehrkampf der Junioren geworden und in den Einzelfinals sahnte er noch zweimal Gold und einmal Bronze ab.

WM-Gold – das gab es im ASV Rimpar zuvor noch nie. Diese Premiere ist das absolute „Highlight“ in der örtlichen Rhönradgeschichte.

Die Abteilung ist aber auch sehr stolz darauf, nicht nur einzelne Ausnahmetalente zu beherbergen, sondern eine beträchtliche Anzahl weiterer Turner/innen vorweisen zu können, die gute Platzierungen auch auf dem Treppchen erreichten.

Nach vielen Jahren der Abstinenz konnte der ASV auch wieder eine Mannschaft ins Rennen schicken. Die Neuordnung trennt die Mannschaft nicht mehr nach Geschlecht und Alter, sondern nach sechs Anforderungen in vier verschiedenen Disziplinen. Das Ergebnis:

4x Bayerischen Meister  und 3x Süddeutscher Vizemeister zw.  2006 bis 2009.

Die Rhönradabteilung 2010 bis 2015

Für das neue Jahrzehnt stand der Rhönradturnabteilung auch wieder ein kleiner Umbruch bevor. Tamara Schömig und Elfi Reuther haben nach knapp 15 Jahren erfolgreicher Abteilungsleitung Ihre Posten an die nächste Generation weitergegeben.
Stefanie Keidel und Kitty Diekow übernehmen fortan die Abteilungsleitung, können aber weiterhin auf die tatkräftige Unterstützung der zurückgetretenen Riege zählen.

In der Bundesklasse konnte man aber trotz der gestiegenen Anforderungen viele weitere Titel und gute Platzierungen auf Landes-, Bundes- und Nationalebene verbuchen.

In den letzten Jahren kamen 10 Bayerische Meister aus unserer Abteilung:

2010  Dana Schoenenberg (Schüler), Katharina Neubert (Jugend),
Isabell Büttner (Erwachsene)

2011  Annalena Fasel (Jugend), Isabell Büttner (Erwachsene)

2012  Niklas Reuther, Isabell Büttner

2013  Julia Senn, Niklas Reuther, Annalena Fasel

Auch bei den Mannschaftsmeisterschaften war man wieder vorne mit dabei. Die Mannschaft um Isabell und Markus Büttner, Katharina Reitzenstein und Niklas Reuther konnte in den Jahren 2010/2011 sogar auf die besten Erfolge seit den 70/80er Jahre blicken:

2010 und 2011 wurde sowohl die Bayerische als auch die Süddeutsche Mannschaftsmeisterschaft gewonnen. Der größte Erfolg dieser Mannschaft war der 3. Platz bei den Deutsche Mannschaftsmeisterschaften 2011.

Das Jahr 2011 war für die ASV Rhönradturnabteilung sowieso ein ganz besonderes Jahr, die Abteilung durfte die 50. Deutschen Meisterschaften ausrichten und konnte sich auf die besten ehemaligen und aktuellen Rhönradturner freuen, da es neben dem sportlichen Wettkampf auch noch ein Treffen aller ehemaligen Meister und Freunde des Rhönradturnens gab.

Besonders erfreulich war zudem, dass Isabell und Markus Büttner, beide Süddeutsche Meister ihrer Klasse, Annalena Fasel sowie Katharina Reitzenstein, die den Sprung aus der Landesklasse in die höchste Wettkampfklasse in der Disziplin Musikkür geschafft hatte, für den ASV Rimpar an den Start gehen durften. Beim Finalwettkampf am Abend gab es dann auch diese erfreulichen Ergebnisse:

Markus Büttner: jeweils Silber für Gerade, Spirale und Sprung

Isabell Büttner: Silber für Gerade, Bronze für Spirale und Sprung

Katharina Reitzenstein als Einzelstarterin im Geradefinale Platz 5

Isabell und Markus Büttner haben leider in der Wettkampfsaison 2011/2012 ihre aktive Karrieren aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen an den Nagel hängen müssen. Hiermit endet für die Abteilung auch eine lange Reihe nationaler und internationaler Erfolge der beiden Geschwister, aber Niklas Reuther, der mittlerweile auch in der Erwachsenenklasse startet, hält weiterhin die Stange für den ASV Rimpar auf internationaler Ebene hoch.

Seit den Weltmeisterschaften 2011 in Arnsberg/Deutschland ist Niklas Reuther Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft und durfte 2013 in Chicago/USA, 2015 in Lignano/Italien und 2016 in Cincinetti/USA für Deutschland an den Start gehen.

Seinen größten Erfolg konnte Niklas hier 2011 auf seiner ersten WM in der Jugend verbuchen: hier erturnte er sich einen tollen 4. Platz im Mehrkampf und in der Einzeldisziplin Spirale den 3. Platz. In 2013 und 2016 reichte es leider nicht für einen Treppchenplatz, aber es ist ja schon eine Leistung an sich, an einer WM teilnehmen zu dürfen.

Auch in der Landesklasse waren unsere Rimparer Turner/innen sehr erfolgreich.

Nach vielen Jahren durften wir wieder eine Turnfestsiegerin feiern: Bianca Eisenmann holte sich 2013 beim Internationalen Turnfest in Mannheim den Pokal!

Zudem wurde der jährlich stattfindende Rundenwettkampf in den Jahren 2010 bis 2016 ganze 9 Mal von den Rimparer Rhönradturnabteilung gewonnen. Die Bambinimannschaft stand zweimal, die Schülermannschaft einmal und unsere Jugendmannschaft sogar 6 Mal auf dem obersten Treppchen.

2016:

Im Jahr 2016 stand wieder ein Highlight an. Die Rhönradabteilung wurde 60 Jahre alt und zu diesem Anlass haben wir eine Gala ausgerichtet. Nicht zuletzt dank der zahlreichen Besucher wurde dies für uns alle ein unvergesslicher Abend.

Die Bundesklasse konnte auch dieses Jahr wieder einige Erfolge verbuchen. Los ging es bei den Bayerischen Meisterschaften. Hier sicherten sich Antonia Neumann und Nastassja Schmitt jeweils den 2. und Milena Braun den 3. Platz. Bei den Süddeutschen Meisterschaften knüpften unsere Turner-/innen daran an. Antonia Neumann, Nastassja Schmitt und Niklas Reuther holten jeweils Bronze.

Und auch die Landesklasse war wieder erfolgreich. Beim diesjährigen Bayernpokal konnten wir einen 1. Platz (Hannah Krückel), drei 2. Plätze (Sophie Dorsch, Jana Hecht und Valerie Schmitt) und einen 3. Platz (Lena Krückel) erturnen.

Zum Jahresende stand für unsere Abteilung dann wieder ein großer Umbruch an. Unsere Abteilungsleitung wurde neu vergeben, nachdem Steffi Keidel nach Berlin verzogen ist. Nun führt Sarah Mohr die Abteilung an. Unterstützt wird sie dabei von Nastassja Schmitt und Tamara Schömig.

 

Erwachsenengymnastik-Gruppe

Vor 1986 reifte die Idee eine Möglichkeit zu schaffen, bei der Mann und Frau gemeinsam Sport / Gymnastik treiben können. Deshalb wurde die Erwachsenen-Gymnastik-Gruppe gegründet. Schnell wuchs die Gruppenstärke an, wenn auch die Männerquote gering war.

Mit wechselnden Übungsleitern aus den Reihen der Rhönradlern ging man ans Werk bis nach ca. 3 Jahren mit  Annemarie Müller eine feste Übungsleiterin gewonnen werden konnte. Diese führte die Gruppe 20 Jahre lang mit unermüdlichem Eifer an. Seit 2009 hat Tamara Schömig die Rolle des Übungsleiters inne.
Im Laufe der Jahre ging die Zahl der gymnastikwilligen Männer zurück, bis schließlich eine reine Damengruppe übrig blieb. Auch wenn die ursprüngliche Idee damit gescheitert war, blieb die Gruppe bestehen. Viele Teilnehmer sind seit den Anfängen dabei und bis heute treu geblieben. Zum einen liegt das sicherlich an dem Wunsch etwas Sportliches für sich zu tun, zum anderen trägt auch die fröhliche Geselligkeit und Kameradschaft, die in dieser Gruppe sehr ausgeprägt ist, dazu bei.

Fitnesstrends  kommen und gehen… doch wir bleiben bestehen. Aerobic, Pilates, Zumba, Aroha,  Functional Fitness, Body Weight usw. sind toll….doch wir wollen uns nicht festlegen.

Deshalb machen wir  von jedem etwas, halten uns fit und haben eine Menge Spaß dabei. Für unsere Gesundheit  stärken wir den Rücken, straffen Bauch und Po, kräftigen die Arme und vieles mehr.

Einfach mal unverbindlich vorbeischauen. Mittwochs 19.00 – 20.00 Uhr.  Wir freuen uns darauf. Es sind keine Vorkenntnisse oder Fertigkeiten nötig,  Alter egal – doch sei verraten: Wir sind alle 40+

 

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